Die Corona-Krise hat die Wirtschaft gebeutelt und die wahren Ausmaße sind noch lange nicht zu erkennen. Allein Einigkeit herrscht in der Annahme, dass dies erst der Anfang sei und die Folgen erst Stück für Stück in einer langen Rezession offensichtlich werden.

Der Staat hat „freundlicherweise“ die ersten Zeiten mit allerlei Zuschüssen und Zahlungen überbrückt, doch nun werden die zweiten Konsequenzen (denn die ersten Zahlungen haben leider nicht für jeden gereicht) in den nächsten Monaten spürbar.

Und so wird sicherlich auch für Sie und mich einiges auf uns zukommen, auch und vor allem beruflich. Ich habe die letzten Wochen mit Neuordnungen und Digitalisierungsprozessen verbracht, doch ob das reicht, um auch künftig ein gutes Leben zu führen, wird sich erst zeigen.

Insofern stellt sich die Frage, wie es um unsere geschäftliche, berufliche Situation bestellt ist und wer eigentlich dafür verantwortlich ist. Unsere Arbeit nimmt schließlich sicher auch künftig einen großen Teil unseres Lebens in Anspruch und ist mit seinen Ergebnissen mitverantwortlich für unsere Lebensqualität.

Wenn Sie 8 Stunden schlafen, verbleiben Ihnen am Tag 16 Stunden und Sie verbringen mit einem ganz normalen 8 Stunden-Job die Hälfe Ihres bewussten Lebens mit Ihrem Beruf, Ihrem Geschäft, Ihrer Arbeit. Dabei nicht berücksichtigt sind Pausen sowie die Wegezeiten, die oftmals nocheinmal etwa 2 Stunden betragen. Es ist also umso wichtiger, mit der Tätigkeit und Ihrem Wirken zufrieden zu sein und eine Aufgabe zu haben, die Ihnen Freude bereitet. Ich habe nicht gesagt, alles daran muss Spaß machen. Doch Sie sollten Ihr Leben nicht zu großen Teilen mit Dingen verbringen, die Ihnen eine Qual sind. Zudem sind die Erfolgsaussichten, Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten natürlich wesentlich besser, wenn Sie Ihre Aufgaben mit Liebe und Hingabe ausführen.

Wie zufrieden sind Sie jetzt mit Ihrer beruflichen Situation? Wie wird sich die in Zukunft entwickeln? Wer ist verantwortlich dafür? Ist es das Virus, der Staat, Ihr Chef oder Ihr Unternehmen? Oder ist es Ihre Ausbildung? Ist Ihre derzeitige Situation eigentlich noch passend, ist sie noch aktuell? War es eine alte Entscheidung? Haben Sie einfach nur noch immer den Beruf, der sich mal ergeben hat? Oder ist es einfach nur die Angst vor der Veränderung und dem Scheitern? Fragen über Fragen, die sich gerade jetzt, in einer Umbruchphase wie dieser, anbieten und geradezu aufdrängen. Denn die Veränderung kommt – so oder so.

Am Ende der nächsten Dekade wird das Virus, die Wirtschaft und die Politik vielleicht die Schuld bekommen, doch kein anderer als Sie selbst die Verantwortung für diesen Teil Ihres Lebens tragen müssen!

Gibt es Anlass für Anpassung und/oder Veränderung bei Ihnen?

Denken Sie einmal darüber vor…