Beiträge

Verantwortung als Mission: „Wer keine Pflichten hat und erfüllt, der lebt nicht, sondern vegetiert.“

Redner und Buchautor Bernd Kiesewetter teilt sein Wissen und geht neue Wege – Newsletter und Podcast sollen Augen öffnen

Potsdam, 8. Juni 2018.
Bernd Kiesewetter kennt unsägliche Tiefen, stand schon mehrmals vor den Trümmern seines Lebens und seiner beruflichen Existenz. Aber er kennt auch extreme Höhen, in denen die Banalitäten des Alltags keine Rolle mehr zu spielen schienen. Als Autor, Redner und Coach erzählt er offen über sein Leben und seine Erfahrungen – ungeschönt, hart und schmutzig wie das Leben selbst. Er hat viel aus seiner Vergangenheit gelernt – vor allem, dass man Verantwortung übernehmen muss. Verantwortung für sich und andere, für seine Finanzen, seine Gesundheit, seinen Job und die Gesellschaft zu übernehmen ist mit vielen Pflichten verbunden. Doch statt über diese zu klagen, wie es sehr viele Menschen tun, solle man sich diesen stellen. Pflichterfüllung ist ein wesentlicher Teil von Verantwortung. Auf seiner neuen Website und mit einem modernen Newsletter- und Podcast-Konzept teilt Bernd Kiesewetter sein Wissen mit Menschen, die bereit sind, gewohnte Bahnen zu verlassen und sich ihrer eigenen Verantwortung zu stellen.

„Jeder kann etwas bewegen. Keiner muss immer Ja sagen. Aber es kann auch keiner immer Nein sagen. Verantwortung bedeutet zunächst, der Wahrheit schonungslos ins Auge zu sehen“, meint Bernd Kiesewetter, dessen neues Buch „Mission Verantwortung: Weil Erfolg deine Entscheidung ist“ im September erscheinen wird. „Wir müssen lernen, unsere Pflichten zu erfüllen. Unsere Großeltern und Eltern haben auch nicht gejammert, sondern gearbeitet – für ein besseres Leben und eine bessere Zukunft, und zwar nicht nur für die eigene“, so der Autor, der sich mehr Verantwortungsbereitschaft und Verantwortungsübernahme von den Menschen wünscht. „Raus aus der Opferrolle“, ist eine seiner Forderungen, die er auch immer wieder in seinen Blogbeiträgen und Newslettern erhebt. Wer seinen Pflichten nachkomme und sie als Teil des eigenen Weges in eine bessere Zukunft betrachte, komme weiter als mit Leistungsverweigerung und Trotz. „Plichten sind Aufgaben, die das Leben nun mal mit sich bringt. Wer keine Pflichten hat und erfüllt, der lebt nicht, sondern vegetiert.“

Zukünftig möchte er noch mehr Menschen erreichen. Er plant parallel zur Erscheinung seines neuen Buches eine Vortragstour durch 14 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Und er hat ein Ziel: 50.000 Menschen mit seinem wöchentlichen Newsletter zu erreichen, die gerne ihr Leben verändern möchten. Seine Themen: Selbstverantwortung, gesellschaftliche Verantwortung, Geld, Gesundheit und Beziehungen. „Jeder kann etwas bewegen und einen Beitrag leisten. Es ist erschütternd, wie wenig Menschen ihre Ressourcen richtig einsetzen“, so Bernd Kiesewetter. Man müsse nicht erst „in der Scheiße gesessen haben“, um zu neuen Erkenntnissen zu kommen. Auch deshalb möchte er mit seinem Newsletter verdeutlichen, erklären und Augen öffnen.

Der Newsletter ist Teil eines Relaunches der Website und der Angebote des Mentors und Persönlichkeitsentwicklers. „Wir müssen alle etwas mutiger werden, Das tun wir mit unserem Auftritt und unseren Business-Konzepten auch.“ Der neue Auftritt soll die Mission Verantwortung, die sowohl in Vorträgen als auch in On- und Offline-Medien ausgerollt werden soll, flankieren. „Die Menschen müssen sich endlich wieder ihren Problemen stellen statt sich zu drücken“, so Kiesewetter.

Das ist auch die Botschaft seines neuen Podcasts, der am 16. Juni gelauncht werden soll und der sowohl unter www.berndkiesewetter.com angehört werden kann als auch bei iTunes und spotify. Inhalt der wöchentlichen Podcasts: Außergewöhnliche Geschichten von Menschen, die Verantwortung übernommen haben oder große Projekte entwickelten und damit ihr eigenes Leben oder das vieler anderer dramatisch verbessert haben. Der Podcast wird kostenlos allen Interessenten zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen über den Vortragsredner, Coach, Persönlichkeitsentwickler und Mentor Bernd Kiesewetter sowie seine Programme, Workshops und andere Angebote gibt es unter www.berndkiesewetter.com. Hier finden Interessenten auch jeden Menge Wissen rund um die Themen Verantwortung, Leben, Erfolg und Unternehmertum und können den neuen Newsletter abonnieren.

Bernd Kiesewetter: „Wir müssen Verantwortung neu denken und annehmen“

Potsdamer Business-Coach beteiligt sich an ungewöhnlicher Neuerscheinung auf dem E-Book-Markt

Potsdam, 2. Mai 2018.
„93 Ideen von Speakern, die dich und die Welt verändern“ lautet der Name eines E-Books, das in jeder Hinsicht außergewöhnlich ist – und voraussichtlich am 3. Mai erscheinen wird. Das Mega-Projekt habe ihn von Anfang an begeistert, sagt Bernd Kiesewetter – und so war die Entscheidung schnell getroffen, dabei zu sein. Als einer von 93 „EliteExperten“ weist der Potsdamer Vortragsredner, Autor, Business- und Mental-Coach den Weg zu mehr Erfolg und Zufriedenheit im Beruf und Privatleben.

Ihm sei es wichtig gewesen, in seinem Beitrag auch einen Teil seiner ganz persönlichen Geschichte zu erzählen, betont Bernd Kiesewetter. Individuelle Strategien mit starkem Bezug zur Biografie der Autoren zu sammeln, das ist das Konzept der Neuerscheinung. Gleichzeitig steht der Nutzen für den Leser im Vordergrund, nämlich die direkte Umsetzbarkeit.

Potsdamer Business-Coach Bernd Kiesewetter beteiligt sich an ungewöhnlicher Neuerscheinung auf dem E-Book-Markt

Thema von Bernd Kiesewetter ist Verantwortung. Er fordert ein Umdenken. Verantwortung sei nichts Negatives, habe nichts mit „anderen die Schuld geben können“ zu tun. Im Gegenteil: Er motiviert eindringlich und lebendig sowie anhand nachvollziehbarer Beispiele aus dem Leben, und belegt, dass Verantwortung die Basis jeder Zufriedenheit und jeden Erfolges ist. „Wir müssen mehr Verantwortung über- und diese annehmen – für uns, für andere und für die Gemeinschaft“, so das Leitmotiv seines Buchbeitrages. Statt sich im Alltag nur immer wieder kurze Pseudo-Glücksmomente zu kaufen solle jeder besser den Fokus darauf legen, nachhaltig Verantwortung für die eigentlichen Herausforderungen im Leben zu übernehmen – für die Dinge, die wirklich entscheidend sind, etwa die eigene Gesundheit, finanzielle Freiheit oder harmonische Beziehungen. „Verantwortung muss wieder populär werden, damit jeder für sich profitieren und etwas ändern kann,“ so der Mentor und Coach.

Damit hat sich der renommierte Redner und Mentor auf das konzentriert, was er seinen Zuhörern und Mentees seit vielen Jahren vermittelt. Rubriken des rund 1.000 E-Book-Seiten füllenden Werks sind Führung, Motivation, Inspiration, Vertrieb, Emotion, Kommunikation, Optimierung, Wissenschaft, Kunde und Service sowie Digitalisierung und Zukunft. „Ich freue mich, einer von 93 Inspiratoren zu sein, die in diesem Mammutwerk vertreten sind. Es ist ein Wegweiser, der den Anspruch hat, Persönlichkeiten zu entwickeln, Karrieren zu fördern und Menschen besser zu machen in dem, was sie tun“, freut sich Kiesewetter auf die morgige Erscheinung des E-Books.

„Die vielen unkonventionellen Denkansätze können den Horizont beträchtlich erweitern“, so der Initiator des Projekts, Top-Speaker und Bestseller-Autor Hermann Scherer, in seinem Vorwort. Wie auch alle seine Mitautoren will Bernd Kiesewetter nicht nur sein Wissen und seine Erfahrungen weitergeben, sondern vor allem Impulse geben, inspirieren, zum Handeln motivieren. „Nur wer etwas tut, wird sich selbst, sein Umfeld und damit auch ein Stück weit die Welt verändern“, ist Kiesewetter überzeugt. Natürlich sei jeder Mensch einzigartig und jede Situation unverwechselbar, doch es gebe allgemeingültige Regeln für ein gelungenes Leben.

Eine solche bestehe darin, sich der eigenen Verantwortung zu stellen. „Jeder ist für sein Leben, seine Erfolge und Misserfolge, seine aktuelle Lebenssituation selbst verantwortlich. Mit seinen eigenen Entscheidungen beeinflusst man auch das Leben anderer – positiv oder negativ. Das zu erkennen und die notwendigen Dinge zu verändern ist Aufgabe jedes Einzelnen. Das bedeutet der Begriff Verantwortung, in dem nicht umsonst das Wort ‚Antwort‘ enthalten ist“, so Kiesewetter abschließend.

„93 Ideen von Speakern, die dich und die Welt verändern“ wird exklusiv bei Amazon als E-Book erhältlich sein – und das zu einem außergewöhnlich interessanten Preis. Herausgeber ist die Scherer GmbH und Co. KG. Verkaufsstart ist voraussichtlich der 3. Mai 2018.

Weitere Informationen über den Vortragsredner, Coach, Persönlichkeitsentwickler und Mentor Bernd Kiesewetter sowie sein Online-Mentoring-Programm und andere Angebote gibt es unter www.berndkiesewetter.com. Hier finden Interessenten auch jeden Menge Wissen rund um die Themen Verantwortung, Leben, Erfolg und Unternehmertum.

Bernd Kiesewetter – Mission Verantwortung

September 2017 / management-radio – Online Ausgabe
Bernd Kiesewetter – Mission Verantwortung
„Wir haben die Verantwortung. Immer. Ob wir wollen oder nicht. Ob wir sie annehmen oder nicht. Ob wir ihr gerecht werden oder nicht. Wir haben die Verantwortung.“

Mission Verantwortung – Unternehmensleitwert „Responsibility“ – schön wär‘s

Der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Joe Kaeser, hat in dieser Woche die Verantwortung als den wichtigsten Wert für Siemens genannt und zeitgleich den moralischen Verfall des Kapitalismus beklagt. Soweit die gute Nachricht.

Er zeigt mit dem Finger auf die USA, wo die WallStreet die Führungsetagen beherrsche und beklagt sich über Hedgefonds, die mit wenigen Mitarbeitern riesige Gewinne erzielen. Die Frage, ob deutsche Unternehmen wirklich verantwortungsvoller seien, beantwortete er damit, dass man hierzulande diese Themen jedenfalls deutlich sensibler debattiere als beispielsweise in den USA.

Debatten sind sicherlich ein netter Anfang, aber keine echte Unterscheidung, solange die Umsetzung die gleiche ist. Es scheint mir nicht mehr als ein geschicktes Ablenkungsmanöver eines Spitzenmanagers. Mit welchem Recht zeigt er auf andere? Sicherlich, es gibt immer schlechtere Beispiele. Ob man sich aber an diesen orientieren sollte, bleibt mehr als fraglich.

Siemens erzielte ein Rekordergebnis von mehr als 6,2 Milliarden Gewinn und plant mit der Schließung allein des Werks in Görlitz den Wegfall von 720 Jobs, insgesamt sind etwa 3.400 Jobs in Deutschland dem Stellenabbau zugeschrieben. Wie erklärt uns ein Mann, der von Verantwortung und gesellschaftlicher Verantwortung spricht, diese Zahlen und Maßnahmen?

Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dem Unternehmen gehe es lediglich um Subventionen und Steuererleichterungen und böse Zungen sprechen geradeheraus von Erpressung. Eine Stadt wie Görlitz, sensibler Standort an der Achse zu Polen und Tschechien, geschichtsträchtig und schwer gezeichnet von den letzten Jahrzehnten, sollte nicht unter dem politischen Geklüngel einiger mächtiger Unternehmer leiden müssen. Die Menschen, die dem Standort die Treue gehalten haben und diejenigen, die aus Heimatverbundenheit wieder zurückkehrten, haben einen verantwortungsvolleren Umgang verdient. Es geht sowohl für den Bürger als auch für den Staat um weit mehr als Gewinnoptimierung. Dies zu ignorieren ist eine Sache, aber sich hinzustellen und auf andere mit dem Finger zu zeigen, eine andere.

Die digitale Revolution ist auch für die Unternehmen eine große Herausforderung, aber eben auch für die Menschen. Natürlich ist es nicht leicht, den Fließbandarbeiter in eine andere Position zu bekommen, doch auch die Neueinstellung muss nicht zwingend mit einer Standortschließung verbunden werden. Es könnten genauso gut Anreize für den Zuzug geschaffen werden, die auch dem Unternehmen wieder zugute kommen würden. Wer Görlitz kennt, weiß um die hervorragende Lebensqualität vor Ort. Es wäre also eine Bereicherung für das Unternehmen, die Menschen in der Görlitzer Region, die Zuzügler und auch für die überfüllten Standorte anderer Städte, die ein wenig Erleichterung finden könnten. All dies und noch viel mehr könnte allein in Görlitz ziemlich einfach erreicht werden, wenn Siemens seine Verantwortung gegenüber dem Staate und der Gesellschaft gerecht werden würde.

Wer also vollmundig „responsibility“ propagiert, der sollte sich auch daran halten.

 

Ihr

Bernd Kiesewetter

Verantwortung füreinander übernehmen

Verantwortung ist ein bedeutungsschweres Wort. Füreinander ebenso.

In der Kombination beider Worte liegt aber nicht nur Schwere, sondern vor allem auch Kraft und Macht, Glück und Zufriedenheit!

Wenn wir unsere Verantwortlichkeit erkennen, annehmen und ihr gerecht werden, können wir alle Lebensbereiche verändern und verbessern. Manchmal sind wir gezwungen etwas zu ändern, weil wir den Bogen überspannt haben. Wir haben unsere Gesundheit ruiniert, die Finanzen überstrapaziert oder oder oder. Gezwungen werden zur Veränderung – das kann riesige Kräfte mobilisieren, geht aber auch immer von einer geschwächten Position aus.

Wenn wir Verantwortung für einen anderen Menschen oder vielmehr eine Angelegenheit eines anderen übernehmen, kann dies nur aus freien Stücken geschehen. Es ist immer freiwillig und kann bzw. sollte sogar aus einer starken Position heraus geschehen. Das ist ein wesentlicher Unterschied und was glauben Sie wohl, wo mehr Kraft und Dynamik steckt?!

Wenn gar ein ganzes Team zusammentrifft und mehrere starke Persönlichkeiten des geforderten Bereichs für einen anderen etwas tun, gibt es soviel Power und Energie, dass die oder der Betroffene mit Leichtigkeit die gewünschten Ziele erreichen kann.

Füreinander da zu sein, kennen wir zumindest aus dem engsten Kreise unserer Familie und Freunde. In einer Partnerschaft ergänzen wir uns, weil wir da sind, wenn der andere einmal schwächelt. Einer macht dem anderen Mut, spendet Trost und das finden wir schön. Es fühlt sich gut an und zeigt uns wichtig und geliebt zu sein. Ein jedes Kind profitiert von diesen Verbindungen und ist sogar darauf angewiesen, um zu leben und zu wachsen. Manche tun sich schwer mit dem Begriff Liebe, deshalb lassen Sie es uns Verbindungen nennen. In unseren aufrichtigen Verbindungen steckt ein Zauber, den wir allein nie erreichen können.

Füreinander Verantwortung zu übernehmen heißt auch, auf andere und ihr Wohlergehen zu achten, empathisch und hilfreich zu sein. Wir verlassen den egoistischen Zustand und können doch mehr damit für uns selbst erreichen, als wir erahnen. Probieren Sie es heute noch aus und schauen Sie, wo Sie Verantwortung für Ihr Umfeld übernehmen können. In der Partnerschaft, Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis, in der Gemeinde, der Stadt, dem Land, dem Sport, der Bildung, der Politik oder der Wirtschaft? Wo können Sie mit Ihren Stärken anderen helfen? Machen Sie den ersten Schritt und probieren Sie irgendetwas aus und lassen Sie sich überraschen, welche Glückseligkeit Ihr eigenes Leben damit erfahren wird. Gerne würde ich von Ihren Geschichten erfahren, schreiben Sie mir eine Mail, ich freue mich über jede Erfahrung!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein Wochenende im Füreinander

und alles erdenklich Gute für die kommende Woche!

 

Bleiben Sie gesund, Sie werden gebraucht!

Herzlichst, Ihr
Bernd Kiesewetter

MentalTrainer im Profisport – Bullshit oder Segen?! Der Beginn der Zusammenarbeit mit Boxweltmeisterin Ikram Kerwat

Die Meinungen der Menschen im Spitzensport über mentales Training gehen tatsächlich immernoch sehr weit auseinander. Einige Trainer, vor allem die der alten Garde, belächeln die Arbeit am Geiste und empfinden es als überflüssigen Blödsinn. Sie meinen, das könnten sie alles selbst leisten und machen es doch sowieso nebenbei mit. Andere wiederum haben bereits erkannt, dass es wesentliche Unterschiede bei dem Training des Kopfes und des Körpers gibt. Natürlich gibt es auch viele Übertreibungen bei der Bewertung der Wichtigkeit der Arbeit, denn die Berufsgruppe Coach ist nicht selten sehr selbstverliebt und selbstüberschätzend. Dennoch sollte man bedenken, dass sich gerade im Sport und vor allem im Spitzensport alles um den körperlichen, geistigen und emotionalen Zustand des Probanden dreht und dieser Zustand über Sieg oder Niederlage entscheidet. Jeder weiß, dass er selbst in einem guten Zustand in jedem Bereich des Lebens bessere Leistungen erzielen kann als in einer schlechten Verfassung und wir brauchen kein Wissenschaftler zu sein, um dies nachzuvollziehen.

Ich will heute den Spitzensport als Beispiel aufgreifen und Ihnen ein paar Einblicke in die Arbeit mit Ikram Kerwat, der frisch gebackenen Weltmeisterin im Profiboxen, gewähren.

Eine Athletin wie Ikram muss körperlich in absoluter Topform sein; sie muss in Kondition, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Technik und vielem mehr, exzellente Leistungen erbringen. Die hohe Kunst ist es, zum Zeitpunkt des Boxkampfs auf dem absoluten Höhepunkt zu sein. Hierbei geht es nicht nur um den Monat, die Woche und den Tag, sondern sogar um die richtige Uhrzeit! Als wenn dies nicht in Deutschland schon schwer genug wäre, hatte Ikram mit ihrem Kampf in den USA nicht nur ein ohnehin körperlich anspruchsvolles Jetlag zu überwinden, sondern auch eine Zeitverschiebung von 9 Stunden zu verdauen, um schließlich mitten in der Nacht auf dem Peek sein zu müssen.

Zudem musste sie gegen eine Amerikanerin antreten, die vor heimischem Publikum natürlich stark im Vorteil ist, da die Motivation der Menschenmenge nicht zu unterschätzen ist. Auch wenn Sie selbst noch nie vor großem Publikum standen, können Sie sich ganz einfach vorstellen: Wie fühlt es sich an, gelobt und anerkannt zu werden, im Vergleich zu Ignoranz oder gar Kritik, z.B. bei Ihrer Arbeit oder daheim? Wie fühlen sie sich bei guter und positiver Musik und wie bei traurigen oder düsteren Klängen in Moll? Unsere Emotionen werden auch stark von außen, gerade auch von anderen Menschen mit ihren Gefühlen und Ausdrücken derer, beeinflusst.

Dies alles beschreibt jedoch nur den Zeitpunkt des Kampfes und wie jedes Kind weiß, muss der Sportler einen langen Weg beschreiten, um sich für einen solchen Kampf um den Weltmeisterschaftstitel überhaupt zu qualifizieren.

Es geht also nicht (nur) um die Mentaltechniken zum Zeitpunkt X, sondern vor allem um den monate- und jahrelangen Weg zuvor!

Ich habe Ikram zum ersten Mal gesehen, als sie ein paar Tage vor einem Kampf beim Training war. Ich war schwer beeindruckt von ihrer Haltung und Power im Training. Und ich habe sie ein paar Tage nach diesem Kampf beim Training gesehen. Nun war ich mehr als schwer beeindruckt! Denn trotzdem sie den Kampf souverän gewonnen hatte, trainierte sie unmittelbar danach noch viel stärker; als ob es um ihr Leben ginge!

Ein paar Wochen später lud sie mich zu einem sehr großen Kampf vor großer Kulisse in der Berliner Max-Schmeling Halle ein. Diesen Kampf verlor sie. Auch das gehört dazu, wenngleich es für den Athleten an dieser Stelle eine enorme Herausforderung darstellt.

Nun war klar, dass sie für die weitere sportliche Karriere im mentalen Segment besonders gefordert war. Denn nun galt es die Niederlage zu verdauen und nicht nur weiter zu trainieren, sondern zu analysieren, sich neu zu motivieren, die Ziele anzupassen, evtl. neue Methoden und Strategien zu entwickeln und vieles mehr. Erst dann ergibt das mehrmalige tägliche Training einen Sinn, zu dem sich Ikram und jeder andere Sportler manchmal genauso aufraffen muss wie normale Menschen zum Joggen und Co.. Diese tägliche Disziplin in Ernährung, Bewegung, Ruhe- und Schlafzeiten, hartem Training uvm. sollte man nicht unterschätzen und ist mit purer Willenskraft nicht über längere Zeiträume zu leisten. Wie oft hören wir von Spitzensportlern, die sie ihr Training nicht zu 100% leisten? Es wird nicht viel darüber gesprochen, wenn es nicht völlig daneben geht und der Sportler irgendwo betrunken und rauchend in der Öffentlichkeit auffällt. Aber wir können zwischen den Zeilen hören, dass es nicht selbstverständlich ist, wenn zum Zeitpunkt des Wettkampfes besonders betont wird, dass der- oder diejenige eiserne Trainingsdisziplin in der Vorbereitung bewiesen hat.

Ikram Kerwat hat zwei Kinder und ist als Ehefrau und Mutter natürlich noch ganz anderen Aufgaben und Anforderungen ausgesetzt als andere. Diesen Weg nach der Niederlage zu beschreiten, würde für sie sehr schwer werden; das war völlig klar.

Zudem meinte ich, auch im Kampf, von Beginn an eine andere Haltung ihrerseits im Ring entdeckt zu haben. In der Haltung des Menschen spiegeln sich Gedanken und Emotionen wieder und beeinflussen nicht nur die Handlungen, sondern schaffen auch eine besondere Ausstrahlung auf den Gegner und das Publikum. Diese interagieren und sind damit wiederum ein Teil der niemals endenden Kette von Ursache und Wirkung und so sind es am Ende tausende Einzelpositionen, die zu den gewünschten oder zu den nicht gewünschten Ergebnissen führen. In Ikrams Fall kam eine schwere Schulterverletzung hinzu, die zum Kampfabbruch führte. Eine weitere Schwierigkeit auch in der Nachbereitung. Ich wusste nicht, was vorgegangen war, aber ich ahnte, dass die Arbeit mit unseren wunderbaren 15 Zentimetern zwischen dem linken und dem echten Ohr sowohl nötig und hilfreich wäre.

Ich sah mit Ikram einen Menschen, der neben Talent, Können und vielen weiteren erforderlichen Erfolgseigenschaften über außerordentlichen Willen und Einsatz verfügte.

Ich glaubte und spürte, dass mit dem richtigen Kopf-Training Großes möglich ist.

Und so begann unsere Zusammenarbeit…

 

(Demnächst hier mehr dazu, wenn Sie sich für den Newsletter anmelden) 

Die Meinungen der Menschen über mentales Training gehen tatsächlich immernoch sehr weit auseinander. Einige belächeln die Arbeit am Geiste und empfinden es als überflüssigen Blödsinn. Sie meinen, das könnten sie alles selbst leisten und machen es doch sowieso nebenbei mit. Andere wiederum haben bereits erkannt, dass es wesentliche Unterschiede bei dem Training des Kopfes und des Körpers gibt. Man sollte bedenken, dass sich alles um den körperlichen, geistigen und emotionalen Zustand dreht und dieser Zustand über Sieg oder Niederlage entscheidet. Jeder weiß, dass er selbst in einem guten Zustand in jedem Bereich des Lebens bessere Leistungen erzielen kann als in einer schlechten Verfassung und wir brauchen kein Wissenschaftler zu sein, um dies zu verstehen.

Was glauben Sie? Was sagt Ihr gesunder Menschenverstand? Könnte es eventuell enorm hilfreich sein, sich mit einem Kenner der Materie um das richtige Mindset zu kümmern? Wäre es möglich, dass die richtige geistige Ausrichtung vor allem langfristig über Erfolg oder Misserfolg entscheidet? Könnte der Glaube tatsächlich auch eine entscheidende Rolle in unserem heutigen Leben spielen und wenn ja, wer hilft Ihnen, an den richtigen Glauben heranzukommen?

Ich für meinen Teil durfte in meinem eigenen Leben erfahren, welcher Unterschied durch mein Denken möglich war und ist. Und ich für meinen Teil habe entschieden keine Zeit mehr zu verlieren. Ich will durch die Zusammenarbeit mit den echten Profis Ihres Fachs mein Leben weiterhin bereichern und ungeahnte Möglichkeiten nicht nur entdecken, sondern auch in die Tat umsetzen.

Letztlich muss jeder für sich selbst diese Fragen beantworten und entscheiden, ob er sich mit Halbwissenden begnügen und umgeben möchte oder seine Wünsche, Träume und Ziele wirklich und schnell erreichen will.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit Ihren Entscheidungen und alles Gute für die kommende Woche!

Herzlichst, Ihr
Bernd Kiesewetter

Jeder hat das gleiche Potential

Es gibt mittlerweile etwa 7,5 Milliarden Menschen und alle haben das gleiche Potential; alle sind mental, emotional und physisch gleich. So sagt es der Dalai Lama.

Nun kann man sich natürlich streiten, ob wirklich alle gleich ausgestattet sind und Sie werden vielleicht einwenden, dass einige intelligenter als andere sind, einige stärker, manche schneller und weitere gesünder als ihre Nächsten. Sowieso, werden alle in anderen Umständen geboren und manche haben diese und jene Chancen und andere vielleicht nicht. Das ist natürlich richtig und auch wenn wir stets bemüht sind die Unterschiede nicht zu übersehen, um den scheinbar Schwächeren und Unterlegenen nicht Unrecht zu tun, so bleibt die Kernaussage doch unangreifbar richtig. Alle haben grundsätzlich das gleiche Potential, weil alle Menschen mental, emotional und physisch gleich sind und funktionieren.

Wir haben alle die Möglichkeit unsere Intelligenz angemessen einzusetzen. Hierzu benötigen wir in erster Linie einen klaren Verstand. Es geht immer um die Klarheit des Geistes.

Wir müssen analysieren was uns gut für uns und was nicht. Welche Gedanken sind schädlich und destruktiv und welche sind gut für uns und unsere Gesundheit.

Es wird auch heute noch im gelebten Alltag extrem unterschätzt, welche Auswirkungen unser Denken hat. So wie es bei der Erreichung der Ziele und Wünsche im Guten nutzbar ist, so schwerwiegend sind die Folgen für uns bei destruktiver Benutzung. Ich rede nicht von dem Teil des positiven Denkens, bei dem wir die Wahrnehmung verlieren und die Umstände in rosarot betrachten, sondern von einer Betrachtung und Überzeugung im besten Sinne. Wir sind in der Lage uns und unser Leben so zu beeinflussen, wie wir es gerne hätten, aber wir schaffen es auch, mit unseren Ängsten und Sorgen ein Dasein zu schaffen, was wir nicht haben wollen. Hierfür benötigen wir die Klarheit, die uns im heute schnellen und stressigen Leben allzuoft verloren geht. Zwischen der Handynutzung zum Erwachen, dem Stehen oder Gehen auf der Straße und dem abendlichen Essen bei laufendem Fernsehprogramm ist der Tag vollgestopft mit Ablenkungen aller Art. Neben den Herausforderungen von Arbeit, Familie und Leistungsfähigkeit verlieren wir schnell den Blick für das Wesentliche – für das, was uns wirklich wichtig ist. Viele wissen heute schon gar nicht mehr, was ihnen wichtig ist und finden keine Zeit und Kraft mehr sich Gedanken genau darüber zu machen. Mit verheerenden Folgen.

Denn wie sollen wir ein glückliches und erfülltes Leben führen, wenn wir gar nicht wissen, was wir wollen?!

Als nächstes müssen wir uns fragen, welche Emotionen sind tatsächlich gut und förderlich für uns, welche Gefühle haben eine verschlechternde und zerstörerische Wirkung und wie gehen wir mit ihnen um. Es gibt Menschen, die lassen grundsätzlich ihren negativen Gefühlen freien Lauf und wundern sich, dass ihr Leben einfach nicht besser wird. Sie steigern sich in ihre Wut, Angst und Frustration hinein und bauen nicht nur die schlechten Emotionen und Zustände aus, sondern setzen im Regelfall mit ihrem Verhalten eine noch schlechtere Handlungsfolge in Gang. Selbstverständlich können und sollen wir unsere Gefühle nicht unterdrücken, doch wir sind keineswegs in der Pflicht ein auftauchendes Hassgefühl, eine Traurigkeit oder Ängste zu behalten. Wir können sie bemerken, beachten und annehmen und uns dennoch wieder den positiven und nützlichen Emotionen zuwenden. So wie diese Typen, diese Art Mensch, die scheinbar vom Glück verfolgt sind. Sie kennen den Glückspilz Gustav Gans, der dieses Bild wohl ideal verkörpert. Ihnen gelingt einfach alles und egal was ihnen passiert, sie sehen es positiv und werden im nächsten Schritt dafür wieder belohnt. Ganz ehrlich, im Grunde genommen ist es tatsächlich so einfach. Es gibt Angst, doch es gibt eben auch Mut, Glauben, Vertrauen und Zuversicht. Es ist die Konzentration, die entscheidet. Allein die Macht der Dankbarkeit kann ein ganzes Leben verändern.

Doch so einfach darf oder kann es in den Augen der meisten Leute nicht sein und daher leben sie lieber wie Donald Duck, der Negativdenker und Jammerer. Sie trösten sich damit, dass es ihm und ihnen zwar schlecht geht, sie aber die besseren Menschen sind. Neben der Tatsache, dass dies fraglich erscheint, erschwert es unnötig ihr Leben.

Und zu Guter Letzt sollten wir die Qualität unserer Handlungen prüfen und deren positive oder negative Auswirkungen. Hier ist es wohl am einfachsten Schlüsse zu ziehen, wenngleich auch hier vielen Bewohnern dieses Planeten die Bewertung der eigenen Taten im Bezug zur Wirkung auf andere(s) nicht zu gelingen scheint. Die Aufmerksamkeit und Achtsamkeit wird uns nur mit einem klaren Geist gelingen.

So gesehen ist es also ausnahmslos richtig, dass wir alle über das gleiche Potential verfügen. Unsere Taten werden bestimmt von unseren Emotionen und unseren Gedanken. Unsere Gefühle können wir mit unserem Geist genauso bearbeiten wie unsere Gedanken. Also ist nun einmal der ausschlaggebende Teil unseres Lebens unser Denken.

Jeder erhält das Leben seiner Vorstellung. Wir erhalten nicht das Leben unserer Wünsche, sondern unseres Denkens.

 

Achten wir also auf unsere Gedanken – sie könnten unser Leben werden.

Begegnungen

Vor einigen Tagen kam ein unauffälliger Mann in meinen Laden und bat ebenso leise um eine Bewertung seiner Immobilie. Nach 5 Minuten plauderte er zwar bereits ein bisschen, doch seine sichere Direktheit war von Zurückhaltung geprägt.

Nun hatte ich gestern das Vergnügen mit ihm sein Haus zu besichtigen. Nein, es war eines seiner Häuser. Denn er hatte offenbar einiges bewegt, aber auch riskiert und mittlerweile mehrere Grundstücke gekauft, zum Teil bebaut, umgebaut, geteilt, vermietet, wieder verkauft und so weiter. Dabei war er voller unternehmerischer Freude und gleichzeitig total Mensch.

Wir kamen ins Gespräch und schnell wurde klar, wir sind auf einer Wellenlänge. Er kam gerade von Fuerteventura zurück und musste aufgrund einer Lungenerkrankung seiner Frau seine Reise abbrechen und mehrere Wochen mit dem Schiff reisen. Früher war er Surfer und die Augen leuchteten schnell bei allen Themen zum Surfen, Kiten und anderen Verrücktheiten, die sich nun erschlossen.

Dann berichtete er von wirklich erschütternden Lebenskrisen, seiner Flucht aus der DDR, dem Tod seiner ersten Frau bei der Geburt seines 2. Kindes bis zur jetzigen Erkrankung seiner Tochter an MS. Ich bin sicher, es waren nur Bruchstücke sehr großer Herausforderungen seines Lebens.

Doch er erzählte auch von seinen vielen Vorhaben und seiner Firma, die er jahrzehntelang aufgebaut und später verkauft hatte, trotzdem aber mit dem Nachfolger noch lange Zeit weiter schaffte. Von einigen Erlebnissen, wie er sein Unternehmen verteidigte und mit klugen Strategien und außergewöhnlichen Maßnahmen am Leben erhielt. Zweifellos, er hatte viel erreicht in seinem Leben.

Aber er machte keine große Sache daraus, sondern war vollständig im Hier und Jetzt. Er hatte eine Ausrichtung auf die Zukunft, die gleichermaßen nüchtern und klar wie zuversichtlich war.

Er war so voller Lebensfreude, dass wir viel scherzten, doch immer sofort auf den Punkt kamen. Smalltalk lag uns beiden nicht, wie wir noch ausdrücklich feststellten.

Wir entdeckten noch die gemeinsame Leidenschaft für Porsche und andere Automobile und auch hier war er voller Verstand und Begeisterung dabei. Wie selbstverständlich hatte er mit seiner Art zu denken ganz nebenbei auch schon viel Geld mit dieser Leidenschaft verdient.

Er war voller Klarheit und Einfachheit, wie ich sie verstehe. Er machte es sich nicht einfach und ging sehr verantwortungsbewusst mit sich und anderen um – seiner Gesundheit, seiner Zeit, seinem Geld, seiner Familie und seinem Umfeld. Das wurde bereits in diesem kurzen Kennenlernen deutlich. Er lebte ganz offensichtlich ein sehr verantwortungsvolles und gleichzeitig glückliches Leben. Das ist Erfolg, wie ich ihn verstehe.

Am Ende kam noch die große Überraschung. Er war bereits 77 Jahre alt!

Er stieg vergnügt und nahezu jugendlich in seinen Youngtimer: Ein sehr gepflegtes Audi Cabrio mit etwa 20 Jahren auf dem Buckel, den er fuhr und genoss und wusste, er würde nun von Jahr zu Jahr wertvoller. Das war die Art Autos, die er mochte, wie ich nun wusste.

 

Ich liebe Begegnungen, Menschen und Erfolgsstorys dieser Art.

Ich liebe meine Arbeit, auch für diese Begegnungen.

Ich liebe das Leben und dass ich daran teilnehmen darf.

Mit mentaler Stärke zum Titel

Bernd Kiesewetter coacht Box-Weltmeisterin Ikram Kerwat

Potsdam / Berlin 27. Februar 2018
Vor einigen Tagen hat sich die Berliner Profi-Boxerin Ikram Kerwat den Weltmeistertitel der WBU in Florida erkämpft – nicht der erste große Titel der Spitzensportlerin. Unterstützt wird sie dabei nicht nur von einem Team aus Trainern, verschiedenen Betreuern und einem professionellen Management, sondern auch von einem Mental-Coach. Bernd Kiesewetter aus Potsdam sorgt für die richtige Einstellung, die mentale Stärke und innere Haltung. Kiesewetter, der nicht nur Coach ist, sondern auch Unternehmer, Vortragsredner und Buchautor hat eine Mission: Verantwortung. Ein Teil von Verantwortung ist auch, sich um sich selbst zu kümmern und sich zu fokussieren auf das, was wirklich wichtig ist, auch dann, wenn die Umstände mal widrig sind. „So schließt sich der Kreis“, sagt er. Mentales Coaching und „meine Mission Verantwortung“ seien zwei Seiten der gleichen Medaille.

Ikram Kerwat ist nicht die einzige Athletin, die sich mental von Bernd Kiesewetter auf Wettkämpfe vorbereiten lässt. Mehrere Sportler verschiedener Disziplinen suchen seinen Rat und seine Unterstützung, aber auch Unternehmer und Manager. „Erfolge sind immer auch das Ergebnis der richtigen Einstellung“, sagt der Mental- und Business-Coach – im Sport, im Geschäft und im Leben.

Wichtig für Kiesewetter ist neben der reinen Fokussierung auch der Blick auf das Große und Ganze. „Es springt zu kurz, nur von Herausforderung zu Herausforderung, von Wettkampf zu Wettkampf und von Erfolg zu Erfolg zu denken. Vielmehr braucht jeder ein starkes Bewusstsein über die eigene Rolle und persönliche Haltung, pathetisch ausgedrückt über seinen Platz im Leben und in der Gesellschaft“, erklärt der Potsdamer. Wer sich immer wieder auf ein bestimmtes Ziel fokussiere, der brauche auch einen Ausgleich. „Verantwortung für sich und andere übernehmen, sich kümmern um das, was um einen herum und die eigenen Interessen passiert, gehört auch dazu“, macht er deutlich. So legt er zum Beispiel Wert darauf, dass sich Sportler auch gesellschaftlich engagieren und ihrer Vorbildrolle gerecht werden. Oder darauf, dass Unternehmen nicht nur den Gewinn maximieren, sondern Nutzen stiften für die Kunden, die Mitarbeiter, den Markt und die Gemeinschaft.

Ohne Verantwortung für sich selbst und andere seien Erfolge nahezu unmöglich, auf jeden Fall aber unvollkommen. Das ist Teil seiner Philosophie, die mit zum Erfolg der neuen Box-Weltmeisterin Ikram Kerwat beigetragen hat. In diesem Geist startet Kiesewetter Anfang März auch sein neues Online-Mentoring-Programm „OM9“. Geboten wird ein neunmonatiges Programm rund um die Themen mentale Verantwortung, körperliche und gesundheitliche Verantwortung, emotionale Verantwortung sowie Beziehungen und Geld.

Weitere Informationen über den Vortragsredner, Coach, Persönlichkeitsentwickler und Mentor Bernd Kiesewetter sowie sein Online-Mentoring-Programm und andere Angebote gibt es unter www.berndkiesewetter.com. Hier finden Interessenten auch jeden Menge Wissen rund um die Themen Verantwortung, Leben, Erfolg und Unternehmertum.

Großartige Erfolge entstehen nicht über Nacht

Herausragende Leistungen und großartige Ergebnisse benötigen immer Zeit.

Erst gestern bekam ich an dieser Stelle Widerspruch. Ein Freund wies mich daraufhin, dass er, das großartige Ergebnis, schließlich nur in einer Nacht gezeugt wurde.

Natürlich hat er recht, dass der Akt sicherlich nur einen Moment gedauert hat (denn die Nacht war in diesem Zuge sicher eher übertrieben) und die Entstehung somit ein Augenblick, ein Fingerschnipp. Doch wenn wir etwas genauer hinschauen wollen, so war dies nur der Anfang eines längeren Prozesses. Ganze neun Monate dauerte auch diese Schwangerschaft und wir staunen noch heute, welch wunderbaren und kaum vorstellbaren Prozesse dabei ablaufen. Am Ende dieses Weges gibt es ein neues Wunder – ein neuer Mensch ist da.

Wenn wir bedenken, welch komplexe Zusammenhänge in dem Baukasten Mensch ablaufen, welch gigantische Leistungsfähigkeit in jedem einzelnen Bereich vorhanden sind, kann man nur von einem Wunder sprechen. Wir können schon bei der Geburt einiges und es wird im Laufe der Zeit rasant mehr. Gut, mancher Zeitgenosse meint mit dem Ende der Schule auch nichts mehr lernen zu müssen, beraubt sich selbst allerdings damit einer seiner größten Triebkräfte und sein Umfeld um einen angenehmen Mitmenschen.

Ob es das Sehen, Hören, Fühlen und Riechen ist, die körperlichen Abläufe wie Stehen und  Gehen bis hin zu Athletik und Leistungssport oder das Denken, Rechnen, Lesen, Schreiben und Sprechen in verschiedenen Sprachen – all diese und noch viel mehr Dinge sind Entwicklungen, die Zeit und meist sehr viel Übung benötigen. Die Natur gibt uns an jeder Ecke Beispiele. Jede Rübe braucht seine Wochen zum Wachsen, jeder Apfel seinen monatelangen Prozess der Entwicklung und jeder Baum die Jahre des Gedeihens.

Nur wir erwachsenen Menschen bilden uns ein, es müsse schnell gehen und sofort sein?!

Gerade die Erfolgshungrigen überschätzen die Geschwindigkeit gnadenlos.

Zugegeben, die Zeit ist schnelllebiger geworden und beispielsweise Unternehmensentwicklungen sind im digitalen Zeitalter nicht mehr in der altbekannten Geschwindigkeit anzusetzen. Ich will Sie auch nicht auffordern zum Verschlafen von Chancen, doch ich möchte Sie einladen zur Geduld. Ich selbst bin mit meinem Leben das beste Beispiel, dass die schnellen und ungeduldigen Phasen am schlechtesten waren.

Die Abkürzungen des Lebens haben einen hohen Preis und der wird mindestens mit der fehlenden Substanz bezahlt und meist ist der dadurch auf den kurzfristigen Erfolg folgende Tiefschlag deutlich größer.

Wir verlernen in unserer Gesellschaft gerade, welch wichtige Basis langsame Entwicklungen haben. Wir müssen uns wieder bewusster machen, wie großartig Langsamkeit seien kann.

Bitte denken Sie also an die natürlichen Prozesse, die wir auch mit allen modernen Mitteln nicht in ihren Abläufen verkürzen sollten, machen Sie sich nicht mit dem Druck unserer Gesellschaft verrückt und genießen Sie die Zeit der Entwicklungen.

 

Es wünscht Ihnen eine gute Zeit,
Ihr Bernd Kiesewetter