Verantwortung Erde

Ich mag es, wenn wir auf unseren schönen blauen Planeten acht geben. Genau genommen denken wir dabei weniger an ihn und vielmehr an uns. Denn es geht ja nicht wirklich um die Erde, sondern eher darum, dass wir noch auf ihr leben können.

Es geht um unsere Nachfahren, also um die nächsten Generationen und die schienen in den Köpfen, trotz aller Ernsthaftigkeit, emotional weit weg. Nun ist die Zerstörung scheinbar so nah und unsere Angst so groß, dass wir anfangen zu denken. Es könnte bereits unsere schon lebenden Kinder betreffen. Wir denken über unser Verhalten nach und wie wir es verbessern können. Wir denken darüber vor, wie wir uns vielleicht so verhalten könnten, dass wir keinem anderen Schaden zufügen. Das ist ein guter Anfang. Wir fangen an mehr Verantwortung zu übernehmen.

Ich mag es nicht, wenn wir das Denken im Keim ersticken, weil wir leichtgläubig auf den Zug der erstbesten Lösungen aufspringen, um schnell wieder unser Gewissen zu beruhigen und weitermachen zu können.

Die entstandene Initiative, mit der zur Leitfigur gewordenen Greta, ist toll. Ein Kind zu instrumentalisieren ist genauso schlimm wie Ihr Auftritt lächerlich, und wird nur noch von der Fragwürdigkeit einer folgsamen Schar fahnenschwenkender Elektroautofanatiker übertroffen.

Es wird mehr dazu gehören, unser Überleben auf diesem Planeten zu sichern.
Auch wenn wir Menschen vielleicht unseren Einfluss auf diesem Planeten gnadenlos überschätzen, so sollten wir uns dennoch bemühen, halbwegs zu Ende zu denken.

Anzufangen, Verantwortung zu übernehmen, ist gut – nun dürfen wir auch dabei bleiben.

#Verantwortung #PlanetErde #Erde #Umwelt #Klima #Natur #Luft#Wasser #Leben #VerantwortungLeben #Mensch
#MissionVerantwortung

Liebes Deutschland…

 

Liebes Deutschland,
bitte schaffe dir Klarheit. Klarheit über das, was ist und das, was werden soll.

Jedes einzelne Leben, jedes einzelne Unternehmen, muss zuallererst einmal eine Bestandsaufnahme dessen machen, was ist. Ohne Hysterie und Panikmache, aber auch ohne Schönfärberei und Ignoranz.
Bitte werde dir klar, was alles gut ist, was gut funktioniert und gib dem Ganzen Wertschätzung und Dankbarkeit. Auch ein Tropfen Demut, für all das Glück, was dir ohne dein Zutun widerfahren ist, wäre sicherlich nicht schädlich.

Du bist in keiner guten Verfassung, du bist nicht klar und aufgeräumt und scheinst ständig zu reagieren, statt zu agieren. Unsere Emotionen entscheiden manchmal viel stärker über unser Handeln, als jedwede Form des Denkens. Du brauchst aber einen guten Zustand, um dir Gedanken über dein Sein und Werden zu machen, um eben nicht einfach nur emotional zu reagieren. Du hast viele intelligente Menschen in deinen Reihen, die du mit deiner Panikmache schon ganz kirre gemacht hast. Nutze bitte wieder ihre Kraft und komme erstmal runter. Gehe in die Natur, in den Wald, an den See, atme tief ein und entspann dich.

Werde dir über deine Stärken klar; du hast reichlich davon. Ob die Stärken der Vergangenheit deine Zukunft dann wunschgemäß zu gestalten in der Lage sind, können wir später klären. Niemand ist perfekt und das verlangt auch keiner von dir. Schaue dir deine Schwächen an und du musst dir keine Vorwürfe machen, aber du musst wissen, woran du arbeiten musst. Deine Talente sind wichtig, ja, aber Entwicklung wird vom Minimumfaktor gebremst. Also schau dir an, was du verbessern und lernen musst, in dieser großen, weiten und neuen Welt. Aprospos neue Welt, du kannst nicht nur auf dich schauen. Ein Geschäftsmann wird mit der Eröffnung eines Kaufhauses inmitten der Sahara nicht viel Erfolg haben, auch du musst dich an der Umgebung orientieren. Auch die Zeit musst du berücksichtigen, denn Kaufhäuser im 70er Jahre Stil sind nicht mehr gefragt.

Aber bevor du all das hinterfragst und große Pläne schmiedest, schaue doch erstmal auf das, was wirklich für dich zählt. Was ist dir wirklich wichtig, was sind deine Werte, was sind deine Regeln für deine Wertvorstellungen und welchen Sinn verfolgst du. Was treibt dich an, was willst du erreichen und wie willst du sein?! Und bitte nimm dein Team mit ins Boot, was wollen deine Leute?! Du bist nicht allein und musst nicht alles alleine stemmen. Du hast aber auch andersherum die Verantwortung für Millionen Menschenleben.

Klarheit ist Macht – daran erinnere ich all meine Klienten. Wenn du das gemacht hast und du diese Dinge geklärt hast, dann können wir weiterreden. Vielleicht kann ich dir helfen, ein paar Werkzeuge und Strategien zu nutzen, die dir die Umsetzung erleichtern, aber im Grunde genommen hast du ja alles. Du hast so viele gute Menschen und sogar ausreichend finanzielle Stärke als Ressource, es wäre ein Jammer, wenn du nur aufgrund deines gestressten Lebens auf der Strecke bleibst.

Also bitte: mach deine Hausaufgaben und schaffe Klarheit. Du hast die Verantwortung für dieses Land, seine Menschen und deren Zukunft. Ob du ihr auch gerecht wirst, wird sich nun zeigen.

In Liebe,
dein Coach
Bernd Kiesewetter

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Verantwortungslosigkeit im Wohnungsmarkt – Berlin verspielt seine Zukunft

Der Berliner Senat macht in Sachen Wohnungsmarkt so ziemlich alles falsch, was man nur falsch machen kann.

Die Reaktionen auf die glorreiche Idee des Mietendeckels sind erst am Anfang und die schlimmen Folgen stehen noch bevor und schon kommt eine neue sagenhafte Idee zum Vorschein, diesmal ungefragt und scheinbar nicht einmal vorbesprochen, von keiner geringeren als der als „Bauverhinderungssenatorin“ geltenden Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher. Zur Erinnerung: Zuletzt erregte Sie mit ihrem Auftritt bei der Demonstration #Mietenwahnsinn Aufsehen, da Lompscher als Mitglied der Berliner Landesregierung gegen wohnungswirtschaftliche Verhältnisse protestierte, für die sie und ihre Partei selber langjährig verantwortlich waren und sind. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller distanzierte sich nun bereits von der Idee, was der Außenwirkung nur noch wenig hilfreich sein dürfte. Denn die Profilneurose einiger Politiker und die dazugehörige Polemik haben eines erreicht:

Berlin hat innerhalb von wenigen Wochen das Vertrauen der in- und ausländischen Investoren, mit seinen den Betroffenen ohnehin wenig hilfreichen Plänen, verspielt.

Angriff ist die beste Verteidigung, so müssen die Verantwortlichen wohl gedacht haben und machen nun seit Monaten diejenigen schlecht, die eigentlich ihren Job gemacht haben. Die Wohnungsbauunternehmen aller Art, die Eigentümer und Investoren unterschiedlichster Sorte sind plötzlich die bösen Buben und nimmersatten Kapitalisten. Sie sind schuld an der Wohnungsnot, den überhöhten Mieten und überhaupt. Ganz vergessen scheint der einzelne allerdings nicht, dass jahrzehntelang politischerseits ein Hilferuf genau an diese Gruppe erfolgte, denn der Staat hatte sich nicht nur aus dem Wohnungsbau zurückgezogen, sondern auch noch seine eigenen Bestände versilbert.

Nun stellt heute die Berliner Morgenpost fest, dass Wohnungsunternehmen „ganz überraschend“ die Investitionen in Berlin stoppen, offenbar folgend auf die Debatte um einen Mietendeckel. Statt in den Wohnungsbau zu investieren, verlagern sie schon jetzt ihre Bauaktivitäten nach Brandenburg. In Berlin stellen nach Angaben eines Branchenverbandes viele Immobilienunternehmen geplante Investitionen in Frage. Der Verband BFW Berlin-Brandenburg, der vor allem mittelständische Firmen vertritt, verwies am Montag auf eine Umfrage unter seinen Mitgliedern.

Fast drei Viertel (72 Prozent) der gut 60 beteiligten Unternehmen stoppten demnach geplante Investitionen. 59 Prozent legten Modernisierungen, 61 Prozent Sanierungen an Wohngebäuden auf Eis. Ein Drittel plane bereits getätigte Investitionen um und baue nun zum Beispiel Eigentums- statt Mietwohnungen!

Statt in Berlin in den Wohnungsneubau zu investieren, verlagern laut Umfrage schon jetzt 41 Prozent der befragten Unternehmen ihre Bauaktivitäten ins Nachbarland Brandenburg. Jedes dritte Unternehmen will demnach sein Geld nicht mehr in der Region, sondern lieber in anderen Bundesländern ausgeben (34 Prozent). Drei Viertel der Unternehmen berichteten in der Umfrage, dass sie negative Signale und Reaktionen von ihren Investoren sowie Projektpartnern erhalten hätten, von denen viele ihr Geld aus Berlin abzögen.

Die Ergebnisse sind noch keine Reaktion auf die seit Sonntag diskutierte konkrete Idee für eine Obergrenze für Mieten, denn die Umfrage fand in den ersten beiden Augustwochen statt. Es bleibt also zu befürchten, dass die Prozentzahlen sich weiter negativ entwickeln. Wenn aber keiner Wohnungen baut, renoviert und saniert, woher kommen dann die Angebote?!

Wie immer bleibt die Frage nach der eigentlichen Problemlösung offen: Wo und wie soll eine Entspannung des Wohnungsmarkts eintreten, wenn das Angebot immer kleiner statt größer wird?

 

Die Qualitität unserer Entscheidungen bestimmt die Qualität unseres Lebens

Was immer wir vorhaben, wir können nicht durch den Tag kommen, ohne zu entscheiden. 

Morgens früh geht’s los mit der Frage, bleibe ich liegen oder stehe ich jetzt auf und am Abend endet es andersherum. Dazwischen liegen hunderte Entscheidungen, die wir mehr oder weniger bewusst treffen.

Es heißt, die Qualität unseres Lebens hänge von der Qualität unserer Fragen ab. Doch ich denke, die Qualität hängt eher von der Qualität der Entscheidungen ab. Denn die Frage kann noch so gut sein, wenn unsere Entscheidung schlecht ist, wird es wenig nutzen. Schlecht ist natürlich relativ. Es geht vielmehr darum, dass die Entscheidung zu unserem gewünschten Ergebnis passt. 

Wenn Sie gesund und voller Energie sein wollen, wird nicht nur die Frage entscheidend sein, was Ihnen mehr Power gibt, sondern vor allem die Entscheidung, was Sie wirklich essen. 

Wollen Sie geschäftlichen Erfolg, wird schon die Entscheidung, ob und wann Sie aus dem Bett kommen, die erste grundlegende Entscheidung sein. Selbstverständlich gehören viele weitere Entscheidungen dazu, um erfolgreich zu sein. Es gibt wirklich tausende kleine und große wichtige Entscheidungen, die darüber entscheiden, ob wir ein glückliches und erfolgreiches Leben führen.

Ganz so einfach ist der Prozess der Entscheidungen jedoch nicht und wir sollten als erstes die Schritte des Prozesses kennen und verstehen, damit wir lieber, bewusster und besser entscheiden können. 

#Decision – Weil Erfolg deine Entscheidung ist 

Das Seminar am 20.7.2019 in Berlin. Im Marriott Hotel am Potsdamer Platz, Tickets zum Aktionspreis zurzeit im 

➡️ Deal der Woche von Radio Paradiso 

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Entscheiden Sie jetzt! 😉

Mentale Vorbereitung ist bei Spitzensportlern für jeden selbstverständlich – nur wir nutzen sie nicht?!

Gestern war ich bei der Pressekonferenz der Global Jumping, dem bevorstehenden Event der Spitzensports unter dem Berliner Funkturm. Es ist die Champions League des Springreitens und mittlerweile zum dritten Male werden die weltbesten Pferde und Reiter in Berlin zu Gast sein. Die letzte große Veranstaltung in Deutschland war vor rund 3 Wochen das alteingesessene Hamburger Derby, bei dem immerhin rund 100.000 Menschen zum Zuschauen strömen. Der Gewinner des Hamburger Derby, Nisse Lüneburg, war zu Gast bei der Pressekonferenz, denn er wird ebenfallls in Berlin an den Start gehen. Neben zahlreichen Informationen wurde die Frage an den sympathischen Spitzensportler gestellt, wie er sich denn bei einem solchen Turnier vorbereite. Denn obwohl er es ja gewohnt ist in großen Arenen zu starten, wäre doch wohl klar, dass der Moment immer wieder besonders sei und evtl. auch Aufregung eine Rolle spiele.

Nisse antwortete in seiner bekannt ruhigen und charmanten Art, dass er sich eigentlich „nicht besonders“ vorbereite und keine bestimmten Rituale pflege. Er persönlich sei froh, wenn er Ruhe habe. Er würde es genießen ganz in Ruhe und alleine den Parcours abzugehen und sich die die ersten Reiter anzuschauen. Er würde vor solch großen Turnieren besonders konzentriert und fokussiert sein.

Ich bin mir sicher, dass das, was er als nicht besonders nennt, für die meisten von uns feste Rituale darstellen würde. Ich glaube auch, wenn wir etwas mehr hinterfragen würden, kämen noch mehr Einzelheiten zum Vorschein, die er jetzt nicht als erwähnenswert empfand. Denn schon der Ausdruck des konzentrierten und fokussierten Zustands folgt nahezu immer gewissen Regeln. Aber wir wissen mittlerweile alle, dass Spitzensportler an Ihrem Zustand zum Wettkampfzeitpunkt mit mentalen Strategien arbeiten (müssen), wenn Sie etwas erreichen wollen. Das bestätigt schon die Frage der Interviewerin!

Doch viel interessanter scheint mir die Tatsache, dass die meisten Menschen diese Techniken in ihrem Alltag nicht nutzen. Denn egal ob im Business oder der Beziehung; wir müssen an unserem Zustand arbeiten, um gute Ergebnisse schaffen zu können. Ich meine nicht, dass Sie wie ein aufgezogenes HB-Männchen durch den Tag gehen sollen, sondern, dass Sie die Möglichkeit nutzen zu bestimmten Zeitpunkten Ihren Zustand zu beeinflussen.

Das ist das, was ich unter Statemanagement verstehe. Da dahinter deutlich mehr als mentales Training versteckt ist, heisst es in meiner Arbeit auch #Statecoaching. Denn die Möglichkeit zu erlernen, zum richtigen Zeitpunkt den eigenen State zu bestimmen, ist eine der wesentlichen Erfolgsgrundlagen.

Herzlichst, Ihr

Bernd Kiesewetter

Mietendeckel – ein Heilversprechen für Ahnungslose

Der Berliner Senat hat für sich bzw. seine Außendarstellung ein neues Heilmittel gefunden: den Mietendeckel. Nun, was auf den ersten Blick mieterfreundlich aussieht, entpuppt sich mal wieder als das Gegenteil. Aber das kennen wir ja bereits von der Mietpreisbremse, bei der jetzt laute Verwunderung über die negativen Ergebnisse geäußert wird.

Lassen Sie uns etwas weiter denken, als Kühe schei… können. Etwas, was dem Berliner Senat offenbar fremd ist:

Die Mieten dürfen 5 Jahre lang nicht erhöht werden. Gut. Wer ist betroffen? Alle Wohnungen außer dem Neubau. Also auch die Wohnungen, die heute sehr günstig sind und die, zu moderaten Preisen vermietet sind. Ja, in der Tat, die gibt es! Es soll tatsächlich Leute geben, die ihre Wohnungen zu moderaten Preisen vermieten. Und tatsächlich, ich kenne sogar einige davon. Sie haben genug Geld, ihnen ist eine gute Mieterstruktur und eine funktionierende soziale Struktur wichtig. Denn sie sind auch weitsichtig genug und wissen, dass nur ein ordentliches Miteinander ihre eigene stressfreie Zukunft gewährleistet und es kontraproduktiv sein kann, den letzten möglichen Euro aus dem Mieter zu „pressen“. Sie sind allerdings etwas beunruhigt und fühlen sich gemaßregelt, wenn sie gezwungen werden fünf Jahre lang nicht anders entscheiden zu dürfen. Und so werden sie wohl eher trotzig und finden reguläre oder auch grenzwertige Möglichkeiten, wie sie ihre Freiheit wieder erlangen und selbst bestimmen können. Und das ganz sicher nicht zum Vorteil der Mieter!

Die sehr günstigen Wohnungen werden keine Pflege mehr erfahren, denn wer bis jetzt, aus welchen Gründen auch immer, keine besondere Pflege oder Modernisierung vorgenommen hat, wird dies in den nächsten 5 Jahren erst recht nicht tun. Wer wird darunter leiden? Richtig, die Mieter!

Dann gibt es noch die Wohnungen, die bereits heute an die Grenze des Möglichen geführt wurden. Sie können in den nächsten Jahren sowieso nicht nennenswert erhöht werden, denn es gilt ohnehin die Mietpreisbremse. Es gibt also auch hier keinen erwähnenswerten Vorteil für den Mieter!

Nehmen einer Reihe nicht schlüssiger oder vielmehr nicht gegebener Vorteile kommen wir nun zu den Nachteilen:

Auch wenn der Staat und die Presse nun aus jedem Immobilienbesitzer einen Immobilienhai macht oder ein rücksichtsloses, das kapitalistische System bis zum Exzess ausnutzendes Wesen, sind Eigentümer oft ganz normale Menschen wie Sie und ich, die ihre Altersvorsorge mit dem Kauf einer Wohnung oder eines Hauses bestritten haben bzw. bestreiten wollen. Sie sind sogar vom Staat dazu animiert worden, damit der Wohnungsbau und die Modernisierungen in diesem Land überhaupt von irgendjemandem gemacht werden. Denn der Staat zieht sich seit den 60er Jahren immer mehr zurück und hat zudem seine landes- und bundeseigenen Immobilienbestände verkauft. Er hat schlichtweg sein Vermögen versilbert und in vollem Bewusstsein seinen Einfluss und damit die Verantwortung für den Wohnungsmarkt in großem Maße abgegeben. Nun verschiebt er die Schuld auf die Investoren und Besitzer von Wohnungen, Häusern oder Wohnanlagen und stellt sie als die nimmersatten Reichen dar. Diese „Reichen“ wiederum trugen und tragen das Risiko in 6 und 7stelliger Höhe ihrer Investitionen und haben auch Zeiten erlebt, bei den sich der Wert ihrer Anlagen halbiert hat, Märkte sich rasant veränderten und sich nur ein Bruchteil der erwarteten Einnahmen realisierte. Einem Wohnungseigentümer, dem ein unfairer Mieter einen 6monatigen Ausfall der Miete beschert, die Wohnung vielleicht auch noch wie einen Sauhaufen hinterlässt, bedrücken nicht nur die Renovierungskosten in oft fünfstelliger Höhe, sondern auch weiter zu bezahlenden Betriebs- und Heizkosten sowie die Kosten für Zins und Tilgung bei der Bank. Ganz abgesehen von Risiken in der Immobilie selbst, gegen die sich keiner versichern kann, trägt der Häuslebesitzer für seine Rendite eben auch ein enormes Risiko. Zugegeben, wer in den letzten 10-20 Jahren in Berlin gekauft hat und nun wieder verkauft, hat in der Regel eine sehr ordentliche Rendite erwirtschaftet. Aber eben nicht mit der Miete, sondern mit der Wertsteigerung. Und die hätte auch andersrum laufen können. Die Mieten selbst bringen oft nicht mehr als 1-2 Prozent auf das Investment.

Zu guter Letzt sei nun aber das eigentliche Problem genannt:

Investoren wenden sich derzeit von ihren Plänen ab und das darf ich Ihnen aus erster Reihe berichten. Sie haben keine Lust in einer Stadt zu investieren, in der sich die Regierung, mir nichts dir nichts, von heute auf morgen etwas ausdenkt und die Bedingungen verändert. Das ist vergleichbar mit einem Spielpartner, der mitten im Spiel die Regeln ändert. Hätten Sie darauf Lust?

Durch die ausbleibenden Investitionen haben aber die professionellen Mitspieler keine Einnahmen, weil der Verkauf ausbleibt. Um neue Wohnungsprojekte in nennenswerter Größenordnung durchzuführen, braucht man aber volle Kassen, sodass der Wohnungsbau zusätzlich ins Stocken gerät. Da beim Neubauvorhaben von der Idee bis zur Umsetzung schnell mal 5 Jahre vergehen, reden wir also von wirklich langwierigen Auswirkungen. Die Folge sind weniger Neubauten, weniger Entlastung am Wohnungsmarkt  und unveränderter bzw. vermehrter Druck auf die vorhandenen Wohnungen für die nächsten 5 bis 10 Jahre.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu dieser Glanzleistung. Wem aber ist nun mit dieser Deckelung eigentlich geholfen?

Vielleicht ein paar wenigen Politikern, die einige Stimmen der Ahnungslosen einfangen…

Neid macht unglücklich!

Wir kennen sie alle, diese missgünstigen und neidischen Wesen, die uns unseren Erfolg und unser Glück nicht gönnen. Wir hätten eben nur Glück gehabt oder es war alles nur Zufall, wir hätten es nicht verdient und überhaupt. Ob es um materielle oder um andere Dinge geht, sie gönnen uns unseren Gewinn nicht.

Wir erleben es immer wieder: Menschen machen andere Menschen schlecht, um selbst größer, besser, schöner, schlauer, schneller und was weiß ich nicht alles zu sein. Der Hintergrund ist menschlich, sie wollen sich besser fühlen. Und mit diesem Verhalten gelingt es ihnen auf Anhieb. Allerdings nicht länger als einen kurzen Moment.

Sie blockieren andere, reden ihnen Schwächen ein oder legen Ihnen Steine in den Weg, nur damit sie nicht ebenbürtig werden oder gar an ihnen vorbeiziehen. Manchmal bekämpfen sie sie sogar, mit den unterschiedlichsten Methoden. Leise und laut, bewusst und unbewusst, strategisch oder spontan, klug oder dümmlich – alles, um ihren eigenen Stand nicht zu verlieren. Leider etwas kurz gedacht!

Denn es gibt immer nur zwei Möglichkeiten: Erstens könnte es ihnen gelingen. Und zweitens eben nicht. Doch in beiden Fällen sind die Folgen für sie als Neider negativ! Und wenn sie mal selbst ihr Gehirn zum Denken nutzen würden, wäre es ihnen auch klar. Sie müssten nicht besonders schlau sein, um es zu verstehen, doch sie müssten eben das tun, was für sie anstrengender zu sein scheint, als zu neiden. Das Denken! Ganz besonders wertvoll ist die Anwendung dessen vor der Ausführung von Taten, da dann das Ergebnis häufig vorher klar ist und unnötige Umwege und Handlungen erspart. Richtig angewandt, kann es sogar viele Korrekturen überflüssig machen und für ein einfaches Gelingen sorgen. Doch da diese Areale des Gehirns bei vielen Leuten untrainiert vor sich hinschlummern, ist die Anwendung erst einmal anstrengend und muss geübt werden. Wir können ihnen allerdings versprechen, es lohnt sich!

Trotzdem er natürlich den Aufwand der eigenen Anstrengung spart, der Neider hat in beiden Fällen keinen eigenen Vorteil. Er kann, wenn ihm das Wegbeissen gelingt, maximal seinen Stand halten und verteidigen. Er wird sich jedoch keinesfalls weiterentwickeln, er wird selbst nicht wachsen. Da durch Halten aber keine Glücksgefühle entstehen, bleiben diese ihm selbst im „Erfolgsfall“ versagt. Doch er schadet sich nicht nur selbst, sondern fügt zusätzlich noch dem anderen einen Schaden zu. Möglicherweise lässt er oder sie sich wirklich entmutigen oder blockieren.

Gelingt es ihm nicht, sorgt er erst recht für seinen eigenen Frust. Denn wenn, trotz aller Bemühungen, das Gegenüber „besser, schneller, schöner“ wird, ist die eigene Frustration umso größer. Es bleibt nicht nur ein Glücksgefühl aus, sondern schafft regelrecht ein Gefühl von Unglück. Zusätzlich bleibt die eigene Entwicklung auf der Strecke, was die Sache nicht besser macht.

Es wäre so leicht zu gewinnen!

Er könnte seine Missgunst abstreifen und sich auf die Unterstützung des anderen einlassen. Es schafft eine Wettbewerbssituation und er kann sich damit selbst anspornen, damit er sich in jedem Fall weiterentwickelt und besser wird. Glücksgefühle sind also vorprogrammiert, auch wenn er den Wettstreit nicht gewinnen sollte. Gelingt ihm auch dies, wird er gleich doppelt belohnt. Und obendrein kommt noch die gewonnene Freude aus dem eigenen starken, unterstützenden Verhalten. Und egal, wie das Gegenüber reagiert, gibt es noch eine Anerkennung von anderer Seite als Bonus.

Es wäre so leicht zu gewinnen. Wenn er sich auf sich und seine Ergebnisse konzentrieren würde.

 

Ihr

Bernd Kiesewetter

Spenden-Bashing Notre-Dame / Ungerechtigkeit, Neidgeschwür oder Aufklärungsmangel?

Die drei reichsten Familien spendeten sofort 500 Millionen Euro für den Wiederaufbau der Kathedrale und das Netz überschlägt sich mit Kritik über das schnelle Engagement für ein „Gebäude“, im Vergleich zu ihrer Meinung nach deutlich wichtigeren Aufgaben. Die Gegenseite ist nicht weniger radikal in ihren Aussagen. Der Stern zum Beispiel betitelt die Kritiker als „Mittelmäßige, Neider, Besserwisser und Schlechtmacher, die das tun, was sie am besten können: rumnörgeln und die Taten anderer zerreden“.

Eine Lose-lose-Situation: Die Hetze verdirbt sowohl den Kritikern selbst als auch den Spendern die Laune, ähnliche Engagements bleiben aus und andere Projekte bekommen auch nicht mehr Gehör und Zustimmung.

Für den gescheiten Menschen stellt sich die Frage der Kritik erst gar nicht, denn die Spenden einer privaten Familie in dreifacher Millionenhöhe dankbar anzunehmen, ist schlichtweg eine Pflichtveranstaltung. Wer hier über Moral und Werte diskutieren will, darf getrost bei seiner guten Kinderstube ansetzen und damit bei „Bitte und Danke“ anfangen. Wer die Humanität durch einen Einsatz für ein Gebäude in den Hintergrund gesetzt sieht, sollte etwas tiefer einsteigen. Welcher Vorteil ergibt sich wohl aus dem für mind. 5 Jahre geplanten Wiederaufbau für die Menschen? Hier geht es nicht nur um die etwa 14 Millionen Menschen, die jährlich Notre-Dame besuchen und die Zahl wird durch das Feuer sicher nicht kleiner. Geschätzte 49 Millionen Leute bringen ihr Geld jährlich als Besucher in die Hauptstadt Frankreichs und nähren damit nicht nur den arbeitenden Hotelier und Gastronom, sondern alle mit dem Tourismus verbandelten Menschen und deren Familien. Hier wird oft der Zusammenhang übersehen, dass ein Gast nicht nur die Tickets für die Museen und den öffentlichen Nahverkehr kauft, sondern sein Besuch auch den Handwerker am Leben erhält, der die Toilette im Restaurant repariert oder die Möbel für das Hotel baut. Der Groß- und Einzelhandel der Lebensmittelindustrie wird ebenso bedient wie zahlreiche Dienstleister und Transportunternehmer. Gleiches gilt für Notre-Dame mit all seinen Mitarbeitern. Und in den nächsten Jahren darüberhinaus alle mit dem Wiederaufbau beschäftigten Unternehmer, Angestellte und ihre Familien, die wiederum Geld in den Wirtschaftskreislauf einbringen können. Ein bisschen weiter gedacht dürften die Spenden der drei reichsten Familien Frankreichs damit für ein enormes Wirtschaftspotential sorgen und im besten Fall die daraus resultierenden Spenden der profitierenden Beteiligten ein Vielfaches der jetzigen Summe betragen.

Wir sollten unseren Fokus überdenken. Diese reisserischen und hetzerischen Artikel finden weiterhin das meiste Gehör, weil wir es nun im 21. Jahrhundert immernoch versäumen, die Bildung in den Vordergrund zu stellen. Auch heute noch verkauft sich die blutige Überschrift der Bild-Zeitung am besten, weil das Volk weiter für dumm verkauft wird. Als könne der einfache Bürger die Zusammenhänge sowieso nicht begreifen. Auch wenn dem sicher nicht so ist – selbst wenn es so wäre, sollte die erste Aufgabe wohl sein, dafür zu sorgen, dass es anders wird!

In diesem Sinne heißt es wieder einmal Verantwortung übernehmen – für mehr und bessere Informationen und deren Überbringung. Denn wer mit seinen Aussagen die Menschheit spaltet, sorgt ganz sicher nicht für Verbesserung in Sachen Humanität. #MissionVerantwortung

Ihr

Bernd Kiesewetter

 

 

 

 

 

 

 

 

Verkauf der Trümpfe der Wirtschaft

„Mit Kuka erreichten die Diskussionen über die Übernahmeoffensive chinesischer Investoren in Deutschland ihren Höhepunkt. Der Vorstandsvorsitzende Till Reuter verlässt überraschend den Roboterbauer. Nach der Übernahme hat sich das Verhältnis zu den Investoren verschlechtert.“

So lautet die Nachricht im Handelsblatt. Doch was genau ist hier überraschend?!

Die Tatsache, dass die Chinesen ihre eigenen Interessen nach ihren eigenen Maßstäben vertreten, konnte doch nicht ernsthaft angezweifelt werden? Es ist keine Überraschung, wenn nach einer Firmenübernahme das alte Führungspersonal nur für die Übergangszeit benötigt wird. Sollen wir wirklich davon ausgehen, dass unsere Spitzen der Wirtschaft derart naiv vorgehen?

Der Abgang Reuters erinnert ein wenig an den Fall Grammer. Das Management des Autozulieferers hatte die Übernahme durch Ningbo Jifeng mit eingefädelt. Doch kaum hatten sich die Chinesen die Grammer-Mehrheit gesichert, machte sich dort die komplette Führung mit einer hohen Abfindung aus dem Staub. Zwar ist der Fall mit Reuter nur bedingt vergleichbar – Reuter hatte den Midea-Vorstoß früh begrüßt, blieb aber mehr als zwei Jahre im Amt und wäre grundsätzlich gern noch länger geblieben. Doch müssen sich die Arbeitnehmer in beiden Fällen darauf verlassen, dass die Job- und Standortgarantien auch ohne die Führung eingehalten werden, die sie ausgehandelt hatte. Bei Kuka sind es immerhin etwa 14.000 Mitarber!

Einmal mehr jedenfalls zeigt dieses Beispiel wie verantwortungslos mit den Trümpfen unserer Wirtschaft umgegangen wird. Der Robotik Konzern wurde wohl sicher nicht ohne Grund ausgewählt, sondern um sich Wissen und Forschung zu sichern. Mit den persönlichen Fehlentscheidungen, oder womöglich uns nicht bekannten anderen persönlichen Interessen, geht nun ein ganzer Konzern mit all seinem Vorsprung ins Ausland.

Vergeblich hatte die Bundesregierung versucht, eine Übernahme von Kuka durch die chinesische Firma abzuwehren und hatte dafür geworben, dass sich deutsche Unternehmen beteiligen. Die Robotik gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts und man versuchte zu verhindern, dass zukunftsträchtige Technologie aus Deutschland nach China abwandert. Angesichts der Übernahme sprach sich EU-Kommissar Günther Oettinger für ein europäisches Außenwirtschaftsgesetz aus und schlug vor für „strategisch wichtige Wirtschaftsbereiche“ zu prüfen, was national oder auf europäischer Ebene getan werden könne, um Wertschöpfung und Forschung auch künftig in Europa zu halten.

Ich bin weiß Gott kein Fan von staatlicher Regulierung der Wirtschaft. Doch so wie wir heute aufgestellt sind, scheint eine Einmischung unumgänglich, sofern wir auch morgen noch unsere Standards erhalten möchten.

Mission Verantwortung gilt vor allem auch der Wirtschaft.

 

#State-Management #Erfolge #Ziele

Wir alle stecken voller Wünsche seit Kindheitstagen. Wer hätte sie nicht gern bei sich, diese Fee, die plötzlich auftaucht und uns drei Wünsche bedingungslos erfüllen möchte?! Manchmal wagen wir es, unseren Träumen bis ins hohe Alter zu folgen, doch häufig bleiben sie im Laufe des Lebens in unserer Realität auf der Strecke. Zu viele gescheiterte Versuche und Misserfolge halten uns sogar häufig davon ab, uns überhaupt weiterhin Ziele zu setzen. Doch das ist mehr als schade, denn wirklicher Misserfolg entsteht nur selten durchs Scheitern – sondern durch die nicht unternommenen Versuche.

Gewünschte Erfolge umzusetzen und gesteckte Ziele zu erreichen ist immer eine Frage der Verantwortung, denn wir tragen die volle Verantwortung für unsere Leben und damit auch für unsere Ziele und Erfolge.

Im ersten Schritt gilt es die eigene Verantwortung zu erkennen, auszuloten und anzunehmen. Doch im zweiten Schritt müssen wir sie nicht nur tragen, sondern ihr auch gerecht werden und wenn wir das schaffen, dann ist das eine Erfolgsgarantie! Um dies jedoch zu leisten, bedarf es einer starken und echten Entscheidung UND der anschließenden konzentrierten, kontinuierlichen Umsetzung.

Unsere wichtigste Grundlage ist dabei unser State. Denn wir benötigen einen herausragenden Zustand, um eine solche Entscheidung zu treffen und wir brauchen eine sehr starke Verfassung, um der Umsetzung jederzeit treu zu bleiben.

Ein exzellentes Beispiel ist die Drogensucht, denn hier werden die natürlichen Vorgänge durch fremde Substanzen extrem verstärkt und um eine Änderung herbeizuführen, bedarf es noch deutlich größerer Anstrengungen. Wenn also jemand seine Sucht und sein Verhalten verändern will, braucht er nicht nur eine kleine Entscheidung und die anschließende Aufmerksamkeit für die Umsetzung. Nein, er braucht einen herausragenden Zustand, eine extrem starke Verfassung! Und zwar nicht nur für die Entscheidung, sondern auch für jeden Zeitpunkt danach, für nahezu jeden. Da wir schlicht nicht ständig in Top-Performance unterwegs sein können, muss er also zumindest in der Lage sein, seinen Zustand zu jeder Zeit in Sekundenschnelle zu beeinflussen. Er muss ein Meister des State-Managements werden, um überhaupt eine Chance für die Suchtfreiheit zu haben.

State-Management ist die stärkste Grundlage für jeden Erfolg, jede Zielerreichung und ein glückliches Leben.